Wind
Wind entsteht, wenn Luftteilchen aus einem Hochdruckgebiet in ein Tiefdruckgebiet strömen bis der Luftdruck ausgeglichen ist. Je höher die Luftdruckunterschiede zwischen den Hoch- und Tiefdruckgebieten sind, umso schneller und heftiger fällt der Wind aus und lässt sich beispielsweise anhand der Beaufort-Skala der Windstärken in Windarten einordnen.
Es gibt verschiedene Windarten, die je nach Windgeschwindigkeit entstehen, sodass man von Windstille über eine schwache Brise, einem stürmischen Wind bis hin zu einem Sturm oder gar einem Orkan sprechen kann.
Windstärke 0 ist die niedrigste aller Windarten auf der Beaufort-Skala. Bei Windstärke 1, auch "Leiser Zug" genannt, erkennen Sie die Windrichtung am schräg aufsteigenden Rauch eines Schornsteins. Bis zur Windstärke, genannt "Starker Wind" können Sie die Bewegung von Blättern und Zweigen sowie großen und schweren Ästen erkennen und den Wind in der Takelage eines Schiffes hören. "Stürmischer Wind", die Windart vor dem Sturm, liegt bei Windstärke 8 vor, welcher bereits Zweige abbricht und Sie erheblich am Gehen behindert.
Windstärke 9 beschreibt den "Sturm" mit seinen Eigenschaften, dass er leichte Gegenstände verschiebt und Dachschäden verursacht. Ein "Schwerer Sturm" liegt bei Windstärke 10 vor, entwurzelt Bäume und beschädigt Häuser. Schwere Sturmschäden entstehen bei einem "Orkanartigem Sturm" der Windstärke 11.
Windstärke 12 ist die höchste aller Windarten in der Beaufort-Skala und benennt den "Orkan". Ein Orkan weht mit über 118 km/h und kann ganze Landstriche verwüsten. Bäume werden umgeknickt, Häuser abgedeckt und sogar Mauern können beschädigt werden. Während ein solcher Orkan tobt, können in Deutschland Schäden in Milliardenhöhe verzeichnet werden wie im Jahre 2007 als der Orkan "Kyrill" über Deutschland hinwegfegte oder Anfang März 2008 durch den Orkan "Emma".






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